Ein Diodenlaser ist die Maschine für Beschriftung und Personalisierung. Er graviert sauber, schneidet dünne Materialien und ist genau dann die falsche Wahl, wenn jemand mit einem dicken Zuschnitt kommt. Beides sollte man wissen, bevor man anfragt.
Was bei uns steht
Ein Sculpfun S30 Pro. Praktisch heißt das: großer Arbeitsbereich, feiner Fokuspunkt, gut für Gravuren mit Details.
Materialien, die funktionieren
- Holz und Sperrholz — die Klassiker. Gravur mit deutlichem Kontrast, Schnitt bei dünnen Stärken.
- Leder — sehr dankbar, dunkelt schön nach, gut für Etiketten, Anhänger und Bänder.
- Beschichtete Metalle und eloxiertes Aluminium — hier wird nicht das Metall abgetragen, sondern die Beschichtung. Das ergibt eine dauerhafte, kontrastreiche Beschriftung.
- Karton, Kork, Filz — für Verpackung, Muster und Deko.
Wo die Grenze liegt
Ein Diodenlaser ist kein Schneidgerät für dicke Platten. Was er nicht macht:
- Acryl schneiden. Klares Acryl ist für die Wellenlänge eines Diodenlasers praktisch durchsichtig — dafür ist der CO2-Laser da.
- Blankes Metall gravieren. Ohne Beschichtung passiert nichts Brauchbares.
- Dicke Zuschnitte. Ab wenigen Millimetern wird die Kante schlecht und die Zeit unwirtschaftlich.
Und eine harte Regel, die keine Verhandlungssache ist: PVC und alles Chlorhaltige kommt nicht in den Laser. Beim Schneiden entstehen Gase, die Menschen und Maschine schaden.
Diodenlaser oder CO2 — die eine Frage, die entscheidet
Soll das Material beschriftet oder durchtrennt werden? Beschriften — Diodenlaser. Durchtrennen, besonders bei Acryl oder dickerem Holz — CO2. Bei Mischaufträgen machen wir beides und stimmen die Reihenfolge ab.
Was eine gute Vorlage mitbringt
Eine Vektordatei (SVG oder DXF) mit getrennten Ebenen für Schnitt und Gravur, in Originalgröße, mit angegebener Einheit. Für Fotogravuren reicht ein hochauflösendes Bild — sag uns dann, wie groß es am Ende werden soll.
Wenn Sie unsicher sind: Schicken Sie, was Sie haben. Wir sagen Ihnen, was fehlt.
